Archiv: April 2011

von Allie_Caulfield via Flickr

Den sogenannten Big Apple assoziiert man vor allem mit pulsierendem Leben. Trotz des vielen Lebens ist es sehr schnell möglich in tiefe Anonymität zu sinken. Zum Leben ist diese Stadt nicht für alle geeignet allein, wenn man an die Lebenshaltungskosten denkt wird einem schon schlecht. Eine Reise allerdings ist New York auf jeden Fall wert. Wandelnde Kuriositäten wollen bewundert und Shoppingmeilen und Sehenswürdigkeiten erobert werden. Kulturliebhaber werden sich fühlen, wie im Paradies. Theater, Museen und Galerien gibt es zuhauf. Wer den Trip genießen möchte sollte allerdings nicht im Höchstsommer hinfliegen. Im Sommer kann es über 30° warm werden und bei der hohen Luftfeuchtigkeit und manchmal heftigem Regen ist dies nicht besonders angenehm. Auch im Winter kann es sehr kalt werden. Empfehlenswert ist New York im Frühling.

Um sich alles anschauen zu können muss man möglichst mobil sein. Das Straßenbahnetz ist gut ausgebaut und die Bahnen fahren in sehr kurzen Abständen. Nachts allerdings sollte man eher ein Taxi rufen als mit der Bahn zu fahren, da sehr viel weniger Züge fahren und auch viele Stationen ab einer bestimmten Uhrzeit schließen und somit nicht angefahren werden. Natürlich kann man nicht in einer der Modemetropolen gewesen sein ohne zu shoppen. Am besten kann man dies auf der Fifth Avenue und in Geschäften am Broadway. Lang ist die Liste der Sehenswürdigkeiten, die für einen richtigen New York Touristen ein Muss sind. Was man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf, sind natürlich das Empire State Building, die Freiheitsstatue, das American Museum of Natural History und die Wall Street. Auch der Central Park ist gerade im Frühling einen Besuch wert.

Nach einem langen Tag wird man schnell durstig, sollte aber nicht zumnächst beliebigen Wasserhahn greifen, da das Wasser in New York sehr Chlorhaltig ist. Besser beraten ist man mit Wasser in Flaschen aus dem Supermarkt.

von Aitor Escauriaza via Flickr

Für die meisten Leute ist Paris vor allem eins, die romantische Stadt der Liebe. Auch als Modemetropole hat sie sich einen Namen gemacht. Mode aus Paris ist wie man sagt „tres chic“. Jede Frau mit Stil schätzt Mode aus Paris. Allein deshalb wäre Paris schon eine Reise wert. Allein die gängigen Kleidergrößen könnten so manche Frau in die Verzweiflung stürzen. Die Kleidergrößen entsprechen nämlich nicht dem deutschen Standard. Eine deutsche Gr. 38 ist in Paris bereits Gr. 40. Das schafft Frust beim Shoppen. Was hilft, einfach das Größenetikett raustrennen nachdem man es gekauft hat. Wem das typische Touristenprogramm zu langweilig ist, der sollte sich ein völlig Frustfreies Vergnügen, der besonderen Art gönnen.

Wer den Film „Die zauberhafte Welt der Amelie“ gesehen hat, hat Paris erlebt aus einem völlig anderen Blickwinkel, faszinierend anders. Einmal in Amelies bezaubernde Welt hineinschnuppern zu können, wer wünscht sich das nicht? Einen Eindruck davon bekommen, wie es wirklich aussieht. Wandeln Sie auf den Spuren von Amelie. Wie das möglich ist? Ganz einfach. Die Drehorte zum Film existieren immer noch. Das Café des deux Moulins z.B. in dem Amelie arbeitet und schlussendlich die Liebe ihres Lebens findet, kann man tatsächlich besuchen und so manchen Café trinken.

Auch die S-Bahn Haltestellen und der Gemischtwarenladen existieren tatsächlich. Das Schild aus dem Film hängt sogar noch dran. Sowohl der Besitzer des Cafés als auch der Eigentümer des Gemischtwarenladens freuen sich über viel Kundschaft. Amelie hat ihre Spuren hinterlassen.   Nur die Telefonzelle der Hinweise, die wird man nicht finden. Sie wurde extra für den Film dort aufgestellt und hinterher wieder entfernt. Kleiner Tipp: Schauen Sie sich den Film nochmal an, bevor Sie die Tour starten und wundern Sie sich nicht, wenn Sie das Gefühl haben, Amelie käme gleich um die Ecke. In diesem Sinne Au revoir et bon  voyage.