Archiv: Reiseziele

von Thomas Kohler via Flickr

In den Urlaub zu fahren bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Urlaub immer in einem anderen Land sein muss, denn auch Deutschland verfügt über so manch schönes Fleckchen. Sowohl im Süden, Westen, Norden als auch im Osten Deutschlands gibt es schöne Ecken. Eines dieser besuchenswerten Gebiete, ist Waren an der Müritz. Hier liegt Deutschlands größter Binnensee, die Müritz. Die Müritz ist ein Teil der Mecklenburgischen Seenplatte und bietet Seglern, Windsurfern und Badeurlaubern viele Möglichkeiten. Unterkünfte gibt es viele, für jeden Geschmack ist etwas zu finden. Wer gerne Campt wird sich über den Campingplatz direkt am See freuen, wo sowohl die Möglichkeit besteht zu Baden als auch ein Boot zu mieten, um den See zu erkunden oder auch einfach weit weg von vielen Menschen schwimmen zu gehen. Es gibt jedoch auch die Option sich völlig entspannt mit Blick aufs Wasser ein Hotelzimmer zu mieten. Diejenigen, die mit ihrer Familie ein bisschen zurückgezogener Urlaub machen möchten, können sich ein Ferienhaus mit Zugang zum See oder aber eine Ferienwohnung mieten.
In den zahlreichen Restaurants am Hafen kann man entweder stilvoll dinieren oder bei einem Picknick den Anblick der Jachten genießen. Liebenswert macht das Örtchen nicht nur die freundlichen Einheimischen, sondern vor allem auch die kleinen versteckten Besonderheiten, weit ab vom Trubel. Verläuft man sich nämlich einnmal weg vom Ufer, vielleicht durch ein kleines Wäldchen, kann es passieren, dass man auf einmal vor einem Garten steht, der kleine Schätze in sich birgt. So gibt es in Müritz einen „geheimen“ Garten, der allerlei Kunstwerke vor allem einheimischer Künstler ausstellt. Der Garten liegt halb verborgen in einem Hinterhof und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Freundlich lädt ein Schild zur Besichtigung ein, wer davon nicht angezogen wird, der wird neugierig werden, wenn er das Gartentor sieht, dass an eine verwunschene Tür a la Dornrösschen erinnert. Die meisten Kunstwerke sind käuflich und werden im heimischen Garten zu dem besonderen Souvenir.

Wer hat als Kind nicht davon geträumt Ritter oder Prinzessin zu sein. Manch Erwachsener lässt sich heute noch von einem Jane Austen-Buch dazu verführen von einem Leben auf dem Schloss oder in einem wunderschönen Herrenhaus zu träumen. Diesen Traum kann man zumindest für eine begrenzte Zeit zur Wirklichkeit werden lassen. Ob im Ritterschloss oder Luxushotel mit allem Drum und Dran, der Traumurlaub ist möglich. Auch das Nächtigen auf den stillvollen Landsitz ist keine Unmöglichkeit. Viele kommen einfach nicht auf die Idee ihren Traum zu verwirklichen. Doch gerade für die Hochzeitsfeier mit Übernachtung oder gar für ein romantisches Wochenende zu zweit, ist ein Kurzurlaub auf dem Schloss eine gute Idee. Manche Schlosshotels bieten spezielle Wellnessprogramme an, so kann man dem Stress des Alltags eine Weile entfliehen. Schöne Gärten wollen erkundet und genossen werden. Die historischen Mauern geben die einem das Gefühl auf einer wundersamen Zeitreise zu sein, in der man selbst ein Teil der Geschichte wird. Glücklicherweise kann man diese Reise in vergangene Zeiten mit dem Luxus des 21. Jahrhunderts genießen.

Rechtzeitiges Buchen ist allerdings anzuraten. Sonst könnte der Traum vom „Residieren auf dem eigenen Schloss“ schnell zur Enttäuschung werden. In Deutschland gibt es einige Schlosshotels. Von Schloss zu Schloss variiert das Angebot ein wenig. Je nachdem, ob man einfach nur einen entspannten Urlaub verbringen will oder auch beispielsweise Unterhaltung möchte, sollte man sich das passende Schloss von vornherein an die Bedürfnisse angepasst aussuchen. Wer nicht so gerne Urlaub in Deutschland machen möchte und trotzdem gerne seinen Urlaub auf einem Schloss verbringen möchte, kann dies Europaweit tun. In Frankreich beispielsweise verfügt auch über Schlosshotels. Angebote findet man Online oder im Reisebüro.

von Norlando Pobre via Flickr

Leuchttürme faszinieren Menschen schon seit sehr langer Zeit. Nicht ohne Grund gilt der Turm von Pharo als einer der sieben Weltwunder. Leuchttürme waren für Seefahrer überlebenswichtige Navigationspunkte. Auch heute noch dienen sie der Navigation. Der Beruf des Leuchtturmwärters in seiner ganz  klassischen Form ist jedoch leider nur noch nostalgische Erinnerung, seit die moderne Technik Einzug gehalten hat. Nichtsdestotrotz verschönern Leuchttürme nicht nur die Küsten, sondern wecken immer noch ein Gefühl der Nostalgie, gepaart mit Neugier und fesseln durch ihre außergewöhnliche Aura.  Wer dies einmal in vollen Zügen erleben will und gelangweilt ist vom Urlaub im Hotel, der kann tatsächlich einen Urlaub oder doch wenigsten einige Tage in einem Leuchtturm verbringen. Abgeschiedenheit und Ruhe bietet jedoch nicht jeder Leuchtturm. Zurück zum einfachen Leben umgeben von der Weite des Meeres, ist eine schöne Vorstellung, die jedoch nicht jeder Leuchtturm erfüllt. Wer jedoch ein bisschen recherchiert wird sicherlich fündig und kann eine schöne Nacht am Meer verbringen.  Obwohl eine Übernachtung im Leuchtturm nicht so bequem wie in einem fünf Sterne Hotel ist, ist es in jedem Fall ein Erlebnis, in dessen Genuss nicht jeder kommt.

In Deutschland konnte man dies bis Anfang dieses Jahres in den Sommermonaten beispielsweise in dem Leuchtturm „Roter Sand“  an der Weser. Es gibt noch einige andere Möglichkeiten in Deutschland, die jedoch nicht immer der typischen Vorstellung eines Leuchtturms entsprechen. Man sollte darauf achten frühzeitig zu buchen, da es sein kann, dass der Leuchtturm schon einige Monate vorher ausgebucht ist. Die Sommermonate sind für eine Übernachtung im Leuchtturm besonders empfehlenswert.  Die Erfahrung im Leuchtturm zu Übernachten ist aber auch außerhalb Deutschlands möglich.

von Alessandro Prada via Flickr

Die Provence ist einer der schönsten Teile Frankreichs. In Südfrankreich gelegen ist das Klima angenehm mild. Besonders im Frühling lohnt sich eine Reise in die Provence. Im Frühling ist der Touristenansturm noch recht gering und man kann in Ruhe die wunderschönen Frühlingsfarben genießen und sich an den schönen Blüten erfreuen. Wer doch lieber im Sommer nach Südfrankreich reisen möchte kann sich ab Juni an den Lavendelfeldern erfreuen. Neben der Herstellung des ätherischen Lavendelöls, das als Badezusatz, als Entspannungsmittel auf dem Kopfkissen und für vieles mehr genutzt wird, ist dieser schöne Teil Frankreichs auch für seinen Weinanbau sehr bekannt. Weine aus der Provence genießen einen hervorragenden Ruf. So mancher Spitzenwein kommt aus der Provence. Viele Weingüter haben eine lange Tradition, wie auch der Wein der dort entsteht. Der Südosten Frankreichs hat viele schöne Seiten. So ist die Côte d’Azur nicht die schlechteste davon. Das Mittelmeer zieht mit seinem glitzernden türkisfarbenen Wasser jährlich viele Besucher an. Wer nicht nur am Strand liegen möchte, für den lohnt es sich einen Mietwagen zu mieten, um so manche Endeckungstour zu starten. Für diejenigen, die sich jenseits vom Trubel einfach nur entspannen wollen bietet sich ein kreativer Urlaub an. Spaziergänge durch die herrliche Landschaft in der man entweder ganz praktisch mit dem Fotoapparat das schöne Lichtspiel festhält oder die Atmosphäre in sich aufnimmt. Dies gelingt besonders gut mit Staffelei und Leinwand. Nicht nur das man beim Malen wunderbar entspannen kann, sondern zugleich sein eigenes Kunstwerk herstellt, welches eine tolle Erinnerung an den genossenen Urlaub ist.

von Allie_Caulfield via Flickr

Den sogenannten Big Apple assoziiert man vor allem mit pulsierendem Leben. Trotz des vielen Lebens ist es sehr schnell möglich in tiefe Anonymität zu sinken. Zum Leben ist diese Stadt nicht für alle geeignet allein, wenn man an die Lebenshaltungskosten denkt wird einem schon schlecht. Eine Reise allerdings ist New York auf jeden Fall wert. Wandelnde Kuriositäten wollen bewundert und Shoppingmeilen und Sehenswürdigkeiten erobert werden. Kulturliebhaber werden sich fühlen, wie im Paradies. Theater, Museen und Galerien gibt es zuhauf. Wer den Trip genießen möchte sollte allerdings nicht im Höchstsommer hinfliegen. Im Sommer kann es über 30° warm werden und bei der hohen Luftfeuchtigkeit und manchmal heftigem Regen ist dies nicht besonders angenehm. Auch im Winter kann es sehr kalt werden. Empfehlenswert ist New York im Frühling.

Um sich alles anschauen zu können muss man möglichst mobil sein. Das Straßenbahnetz ist gut ausgebaut und die Bahnen fahren in sehr kurzen Abständen. Nachts allerdings sollte man eher ein Taxi rufen als mit der Bahn zu fahren, da sehr viel weniger Züge fahren und auch viele Stationen ab einer bestimmten Uhrzeit schließen und somit nicht angefahren werden. Natürlich kann man nicht in einer der Modemetropolen gewesen sein ohne zu shoppen. Am besten kann man dies auf der Fifth Avenue und in Geschäften am Broadway. Lang ist die Liste der Sehenswürdigkeiten, die für einen richtigen New York Touristen ein Muss sind. Was man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf, sind natürlich das Empire State Building, die Freiheitsstatue, das American Museum of Natural History und die Wall Street. Auch der Central Park ist gerade im Frühling einen Besuch wert.

Nach einem langen Tag wird man schnell durstig, sollte aber nicht zumnächst beliebigen Wasserhahn greifen, da das Wasser in New York sehr Chlorhaltig ist. Besser beraten ist man mit Wasser in Flaschen aus dem Supermarkt.