Archiv: Urlaubsplanung

Die Türkei erfreut sich als Reiseland, besonders in Deutschland, großer Beliebtheit. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass das Land für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Touristen, die vor allem Erholung am Strand suchen, finden insbesondere in der Gegend um Antalya und an der türkischen Ägäis beste Möglichkeiten. Der kulturgeschichtliche interessierte Reisende wird von den Ausgrabungsstätten von Troja und Ephesos begeistert sein. Wer jedoch das Feeling einer modernen Großstadt liebt, der wird in Istanbul und Ankara bestens bedient. Jedoch seit Mitte April finden insbesondere in Istanbul größere Unruhen statt. Viele Touristen stellen sich die Frage, kann ich ohne Gefahr in der Türkei Urlaub verbringen oder sollte ich das Land, genau wie Egypten, eher meiden.

Der Hintergrund der Unruhen ist ein Konflikt, der die gesamte türkische Gesellschaft durchzieht. Zum einen hat sich das Land gerade in den letzten Jahren zu einer modernen westlichen Industriegesellschaft entwickelt, zum anderen versucht die türkische Regierung unter Ministerpräsident Erdogan den Einfluss der islamischen Religion wieder zu verstärken. Damit einhergehend kommt es zu verstärkten Repressionen und Verboten gegenüber der Bevölkerung. Gerade die jungen, aufgeklärten Leute in den Großstädten, wollen sich dies jedoch nicht länger bieten lassen.

Auslöser der Proteste war die von Ministerpräsident Erdogan geplante Bebauung des Gezi-Parks in Istanbul. Anstelle der Grünanlagen soll die Topcu-Kaserne wiederaufgebaut und darin ein modernes Einkaufszentrum eingerichtet werden. Die Topcu-Kaserne war Anfang des 20. Jahrhunderts ein Zentrum des Widerstandes gegen die Jungtürkische Revolution von Kemal Atatürk. Dieser wollte aus dem bis dahin rückständigen Osmanischen Reich einen modernen Staat westlicher Prägung errichten. Mit dem Wiederaufbau der Topcu-Kaserne will Erdogan ein politisches Zeichen setzten. Dieses Zeichen wurde verstanden und alsbald regte sich auch politischer Protest. Zunächst gab es Demonstrationen in Istanbul, andere türkische Großstädte folgten. Die Demonstrationen wurden mit teilweiser sehr harter Polizeigewalt niedergedrückt. Die Situation eskalierte und es gab Tote und Verletzte. In letzter Zeit scheint sich die Situation wieder etwas beruhigt zu haben.

Reisende, die ihren Urlaub in den Tourismuszentren in Antalya, der türkischen Ägäis oder bei den antiken Ausgrabungsstätten verbringen, werden nichts von dem Konflikt mitbekommen. Dagegen sollten Touristen, die Istanbul besuchen, vorsichtig sein, dass sie nicht zwischen die Fronten einer Demonstration geraten.

(CC BY 2.0) by flickr-az1172 – flickr.com

Für viele ist es wichtig im Urlaub etwas zu erleben, an das man sich noch lange danach erinnert. 

Den gesamten Urlaub am Strand liegend zu verbringen und nichts gesehen zu haben ist nicht das was sich die meisten vorstellen. Aus diesem Grund sollte man sich überlegen, sich einmal so richtig in ein Abenteuer zu stürzen. Egal ob jung oder alt, für jeden finden sich individuell gestaltete Aktivitäten.

Sehr beliebt ist zu Beispiel ein Urlaub in den Bergen.

Hier bietet es sich an wandern oder klettern zu gehen, oder für alle die gerne Action im Wasser erleben eine Rafting oder Canyoningtour zu machen. Spaß ist dabei sicher garantiert. Für jeden der Natur hautnah erleben möchte ist ein Outdoor Wochenende genau das richtige um noch lange Zeit davon sprechen zu können. Auch eine Rundreise quer durch ein Land mit einem Wohnmobil kann sehr viel Spass und Action bringen. Vor allem erlebt man ein Land komplett anders wenn man es auf eigene Faust bereist. Dies bietet sich vor allem für all jene an die gerne in die Kultur und Gegebenheiten eines Landes eintauchen wollen. Für Sportler bietet es sich an eine Radtour durch ein interessantes Gebiet zu machen und sich nachts am Campingplatz niederzulassen. Zelt statt Hotel bietet jedenfalls Abenteuer. Im Winter finden sich sehr viele Angebote um auch in der kalten Jahreszeit etwas zu erleben. Ein toller Skiurlaub bei dem man nicht im Hotel, sondern einer urigen, gemütlichen Berghütte wohnt und es sich abends am Kaminfeuer gemütlich macht ist eine tolle Alternative zu gewöhnlichen Winterurlauben. Auch eine Übernachtung in einem Iglu ist etwas das man jeden Abenteurer nur empfehlen kann.

London – vom 27.07 bis 12.08.2012 wird die britische Hauptstadt bereits zum dritten Mal Austragungsort der Olympischen Sommerspiele sein. Rund 200 Nationen werden an der diesjährigen Olympia teilnehmen, 26 Sportarten wie Badminton, Fußball, Reiten oder auch Schwimmen werden getestet und man rechnet mit ca. 10.500 Athleten. Viele sportbegeisterte Menschen werden sich dieses Jahr wieder auf den Weg machen, um die Wettkämpfe hautnah und live miterleben zu können.

London Eye

(CC BY 2.0) Le Turc via Flickr.com

Einmal in London angekommen, sollte man sich jedoch nicht nur den Wettkampfstätten des Olympias widmen, denn die britische Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Madame Tussauds – berühmte Persönlichkeiten lebensnah empfinden Weltweit bekannt und ebenso beliebt ist wohl das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds. In dem Kabinett wird wohl mancher Kindheitstraum wahr, wenn man endlich ein Foto mit seinem heißgeliebten Star wie Britney Spears, Cristiano Ronaldo oder doch lieber Martin Luther King schießen kann. Natürlich sind die Stars aus Sport, Musik, Film, Kultur und Politik nur aus Wachs, jedoch wirken die Figuren erstaunlich lebensnah. Zusammenfassend kann man sagen, dass man es auf keinen Fall verpassen sollte Madame Tussauds zu besuchen.

Big Ben – The Voice of Britain

House of Parlament

(CC BY-SA 2.0) Trodel via Flickr.com

Populär ist die britische Hauptstadt für ihren Uhrturm genauso wie für ihre roten Busse und die Queen. Der Uhrturm befindet sich gegenüber der Houses of Parliament, ist ca. 96,3m hoch, der Durchmesser der Uhr beträgt etwa acht Meter und stellt somit die größte Uhr Englands dar. Der Name Big Ben wird fälschlicherweise häufig für den Namen des ganzen Turms gehalten, bezeichnet in Wahrheit jedoch nur die mit 13,5t schwerste von den fünf Glocken, die sich im Uhrturm befinden. Am Schönsten anzusehen, ist der “Clock Tower” bei Nacht.

Tower Bridge – die bekannteste Klappbrücke

1894 wurde die Tower Bridge, die über den Fluss Themse führt, eröffnet und ist heute eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Englands. Sie besitzt eine Länge von 244m und über sie führt eine Hauptverkehrsstraße. Müssen besonders große Schiffe den Fluss passieren, werden die mittleren Brückenteile hochgeklappt, sodass eine Durchfahrt für die Schiffe gewährleistet ist. Die oben gelegenen Fußgängerbrücken sind besonders interessant für Touristen, da sie einen traumhaften Blick auf die gesamte Stadt bieten.

Für die meisten Menschen ist der Urlaub die schönste Zeit im Jahr. Schon viele Wochen vorher ist die Freude groß und man kann den Tag der Anreise kaum erwarten. Die Mehrheit der Reisenden zieht es nach wie vor in den Süden. Sie möchten die Sonne, das Meer und den Strand genießen. Ebenso sind Rundreisen eine immer beliebter werdende Möglichkeit, seinen Urlaub zu verbringen und möglichst viel zu erleben. Bevor die Reise jedoch losgeht, sollte man einige Dinge beachten und klären, damit die Reise unvergesslich wird. Schließlich sollte die Urlaubszeit zum Entspannen dienen und nicht durch lästige Probleme und Stressfaktoren gestört werden.

Um beruhigt in den Urlaub fahren zu können, muss man sich vorher über einige Sachen informieren. Wem Reiseführer zu umständlich sind aber man trotzdem bestens informiert sein möchte, für den gibt es im Internet die ideale Hilfe. Neben Geheimtipps bietet es auch Seiten mit hilfreichen Artikeln zu allen Urlaubsbelangen.
So können sich Interessierte beispielsweise über den Urlaub mit einem Baby oder mit kleineren Kindern informieren. Schließlich sind da spezielle Punkte zu beachten, die man auf den ersten Blick schnell vergessen kann. Wie steht es z.B. mit Windeln, Puder und Fläschchen in dem geplanten Urlaubsland? Vertragen Kinder die ungewohnten Temperaturen? Über diese und andere Faktoren sollte man sich unbedingt vor der Rundreise Gedanken machen und geeignete Lösungen finden. Tipps und nützliche Anregungen findet man dazu häufig im Internet.
Das Handy ist ein weiterer Punkt der Vorbereitungen auf die Urlaubszeit. Die meisten Menschen können darauf nicht verzichten und sollten daher bösen Überraschungen vorbeugen. Um das Handy und das mobile Internet im Ausland nutzen zu können, sollte man unbedingt einen Auslandstarif buchen, da die Nutzung des Handys sonst sehr teuer wird.
Neben allgemeinen Hinweisen und Tipps für jede Rundreise gibt es spezielle Artikel für außergewöhnliche Reiseziele. Wer beispielsweise mit dem Gedanken spielt, in Krisengebieten seine Urlaubszeit zu verbringen, der sollte sich beim Auswärtigen Amt informieren und Sicherheitshinweise beachten.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, den nächsten Urlaub beispielsweise in Mali oder Georgien zu verbringen, kommt an der Frage nach den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen nicht vorbei. Denn für diese Länder gelten genau wie für u. a. Mauretanien, Afghanistan, Niger, den Jemen oder Irak Reisewarnungen des Auswärtigen Amts. Bucht man nun eine solche Reise, wird man sicherlich von dem ein oder anderen Bekannten gefragt, ob man denn keine Angst vor Anschlägen, Entführung oder einem Tsunami habe.

 

Urlaub in Kriesengebiete

(CC BY 2.0) rob stoeltje via Flickr.co

Was spricht nun tatsächlich dafür, in Krisengebiete zu reisen, anstatt in den sicheren heimischen Gefilden zu bleiben? Gründe könnten sein, die freien Tage in wärmeren Gebieten als an der Ostsee verbringen zu wollen, neue Eindrücke sammeln zu wollen, die man im Allgäu vermutlich nicht bekommen kann. Wer tauchen gehen möchte, wird sich vermutlich für das relativ nahe, aber auch nicht mehr als unbedenklich geltende Ägypten interessieren. Manchen reizt vielleicht schlicht das Abenteuer oder der günstigere Preis.

Wie geht man nun am besten vor, wenn man sich entschieden hat, eine Reise in ein Krisengebiet zu unternehmen?

Am besten informiert man sich über das Auswärtige Amt. Dort bekommt man Informationen über aktuelle Reisewarnungen. Je nach aktueller Lage gibt das Auswärtige Amt Sicherheitshinweise oder rät gar ganz von einer Reise in das entsprechende Krisengebiet ab. So empfiehlt es z. B., sich über das aktuelle Tagesgeschehen im Urlaubsland informiert zu halten oder verdächtiges Verhalten anderer Personen zu melden.

Besondere Vorsicht ist an Orten mit Symbolcharakter, wie z.B. Wirtschaftszentren, Regierungsgebäuden, Märkten oder religiöse Stätten angeraten. Diese Orte sind bevorzugte Anschlagsziele von Terroristen.

Trotz der zweifellos bestehenden Gefahr durch Anschläge ist die Wahrscheinlichkeit, entführt oder Opfer eines Terroranschlages zu werden, weit geringer als die eines Unfalls oder eines Handtaschenraubs.

Zum Thema Versicherungsschutz im Krankheitsfalle sollte man genaue Informationen einholen, wenn man in ein Land reist, in dem die Gefahr einer Naturkatastrophe oder politischen Unruhen droht. Solche Fälle liegen nicht im Leistungsbereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch eine private Auslandskrankenversicherung zahlt in der Regel zwar für Verletzungsfälle durch Naturkatastrophen, für eine Rückholung aus dem Krisengebiet jedoch nur, wenn sie medizinisch notwendig ist. Allein die Gefährdung durch beispielsweise Kriegsgebaren genügt hierbei nicht.