Young woman looking at a bottle of medicine from a first aid box

Wer eine Reise tut, der möchte sicherlich nicht einer Krankheit zum Opfer fallen und das Krankenbett hüten müssen. Schlimmer geht’s immer, wenn man sich etwa ein Bein oder einen Arm bricht, oder eine Verbrennung oder Vergiftung zuzieht. In diesem Fall hilft nur schleunigst der direkte Weg zum Arzt, oder in ein Krankenhaus. Solche Horrorszenarien müssen jedoch nicht zwangsläufig eintreten. Doch auch kleine Wehwehchen können das Urlaubsglück trüben, wenn man nicht die richtige Reiseausrüstung dabei hat.

Gut vorbereitet für Innen und Außen

Gut gewappnet ist da, wer gut vorbereitet ist. Deshalb gehört eine gut ausgestattete Reiseapotheke stets mit in den Urlaub. Egal ob die Reise ein Wochenende oder mehrere Wochen andauert. Gute Medikamente empfiehlt ihnen in jedem Fall ihr Apotheker. Für folgende Erkrankungen sollte man sich aber bereits vorweg mit hochwertigen medizinischen Helfern eindecken:

Äußerliche Präparate (Salben, Tropfen, Gels und Cremes) helfen bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen, bei Insektenstichen und Sonnenbrand, bei Nasenschwellungen, Ohrenschmerzen und Augenentzündungen.

Innerlich anzuwendende Präparate (Tropfen, Tabletten, Saft, Pastillen) helfen bei Durchfall, Magenschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen, bei Krämpfen, Schmerzen und Fieber, bei Harnwegsinfekten, Kreislaufstörungen, Halsschmerzen und , Allergien und nervösen Störungen.

Denken sie auch unbedingt an Präparate zur Wundversorgung, wie etwa Pflaster in verschiedenen Größen, Verbandmull und Verbandpäckchen, Mullbinden, elastische Binden, Desinfektionsmittel und Wundsalben.

Medikamente vom Arzt bestätigen lassen

Auch eine gute Sonnencreme und ein beruhigendes Apres Sun-Gel gehört durchaus in die Reiseapotheke. Bei Venenerkrankungen helfen Kompressionsstrümpfe, besonders auf langen Reisen oder längeren Flugreisen. Bei bestimmten Allergien kann ihnen ihr Arzt ein Medikament für den akuten Fall verschreiben.

Sollten sie zudem regelmäßig Medikamente einnehmen, dürfen sie diese natürlich ebenfalls nicht vergessen. Lassen sie sich aber von ihrem Arzt eine Bestätigung ausstellen, dass sie diese Medikamente einnehmen müssen. So manches Land sieht nämlich bestimmte Medikamente als generellen Drogenbesitz an, was unter Umständen zu großen Schwierigkeiten führen kann.

Vergessen sie auch keinesfalls ihre normalen Verhütungsmittel, diese gehören nämlich genauso in die Reiseapotheke. Ebenso wie ein gutes Fieberthermometer, eine Pinzette und Zeckenzange.